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INFO & links: promotion and protection of bees

Die wichtigsten Maßnahmen zur Förderung und 

zum Schutz von Bienen auf den Punkt gebracht:


 

1. Erhalt und, wenn nötig, Pflege von bestehendem Habitat:

   
  • naturnahe Strukturen wie Hecken, Wegsäume, Blumenwiesen, überwucherte Böschungen, Trockenmauern, …
   
  • Lassen Sie ein bisschen Unordnung zu. Hier einige Beispiele:
   

 

  • Betrachten Sie “Unkraut” als attraktive Nahrungsgrundlage für Bienen.
     
  • Lassen Sie die Brombeeren ein bisschen ranken - viele Bienen lieben die Blüten, einige Arten nisten sogar in den Stängeln.
     
  • Lagern Sie Schnittmaterial auf einem Haufen in einer Ecke des Gartens. Dort finden sich nicht nur Nistmöglichkeiten für Bienen, sondern auch für andere Tiere.
     
  • Lassen Sie abgestorbene Stängel stehen - Bienen nutzen diese als Nistplatz.

 

 2. Erhöhung des Blütenangebots:

   
  • Vielfältige Blüten während der ganzen Vegetationsperiode (Informationen zu bienenfreundlichen Pflanzen z.B. unter wildbienen.info und wildbienen.de und im Bienenweidekatalog).
   
  • Aufpassen bei exotischen Pflanzen und besonderen Züchtungen - diese sind häufig für Bienen ungeeignet. Das gilt insbesondere für gefüllte Blüten, die so gezüchtet wurden, dass kein Nektar und Pollen mehr zur Verfügung steht.
   
  • Damit immer genug Nahrung zur Verfügung steht, sollte beim Rasenmähen, aber auch z.B. beim Zurückschneiden von Büschen und Hecken, streifenweise oder abschnittsweise vorgegangen werden. Es sollte also in für Insekten erreichbarer Entfernung noch blühende Pflanzen stehen gelassen werden und erst später gemäht werden. Das gilt nicht nur für den heimischen Garten, sondern auch z.B. für städisches Grünm und landwirtschaftliche Flächen.

 

3. Erhöhung des Nistangebots:

   
  • Erhalt und Schaffung von geeigneten Bodenstellen für boden-nistende Bienenarten (der Großteil der heimischen Bienenarten!). Das können schütter oder kaum bewachsene Flächen, z.B. am Wegrand oder im Rasen sein, Abbruchkanten, unverputzte Natursteinmauern und so weiter. Die Flächen sollten besonnt sein und nicht umgegraben werden. (Siehe dazu das Merkblatt Erdnistende Wildbienen von wildBee.ch)
   
  • Bienen-Nisthilfen für oberirdisch nistende Bienen. Hier aber im Kopf behalten, dass diese Strukturen nur relativ wenige Arten fördern. Nisthilfen können aber die Populationen der entsprechenden Arten erhöhen und somit dazu beitragen, dass zumindest einige Wildbienen im Umkreis vermehrt vorkommen. Wichtig ist, dass die Nisthilfe gut gebaut ist: glatte Loch-Eingänge, variable Lochdurchmesser 3-10 mm, Länge der Röhrchen möglichst mindestens 12 cm. Auch der Standort ist entscheidend für die Besiedelung: Die Nisthilfen sollten wettergeschützt, v.a. gegen Nässe & Wind, aufgestellt werden.

 

4. Reduktion von Pflanzenschutzmitteln:

   
  • Das gilt für Insektizide, die direkt auf Insekten wirken, aber auch für Unkrautvernichtungsmitteln, die die Nahrungsressourcen für Bienen zerstören. Am besten völliger Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel im heimischen Garten. Stattdessen robuste, an den Standort angepasste Sorten verwenden.

 

Weitere Informationen zur Lebensweise von Wildbienen, teilweise mit sehr genauen Artenporträts:

http://www.wildbienen.info/index.php

Homepage des renommierten Bienenexperten Paul Westrich mit vielen Informationen zu Lebensweise und Schutz von Wildbienen


http://www.wildbienen.de/index.htm

Informationsseite zu Lebensweise und Schutz von Wildbienen, besonders hervorzuheben sind die detaillierten Art-Beschreibungen mit Fotos fast aller in Deutschland vorkommenden Bienenarten


http://www.wildbienen-kataster.de/

Das Wildbienen-Kataster stellt sehr detaillierte Informationen zu den Wildbienen Baden-Württembergs in einer umfangreichen Datenbank zur Verfügung


Weitere Informationen zu Förderung und Schutz von Wildbienen:


http://www.wildbienen.info/index.php

Homepage des renommierten Bienenexperten Paul Westrich mit vielen Informationen zu Lebensweise und Schutz von Wildbienen

Unter der Rubrik „Artenschutz“ finden Sie z.B. Empfehlungen für wildbienenfreundliche Pflanzen und Möglichkeiten zur Schaffung von Nistmöglichkeiten


http://www.wildbienen.de/index.htm

Informationsseite zu Lebensweise und Schutz von Wildbienen. Besonders hervorzuheben sind die detaillierten Art-Beschreibungen mit Fotos fast aller in Deutschland vorkommenden Bienenarten. Auch hier finden Sie detaillierte Information zu wildbienenfreundlichen Pflanzen und Nistmöglichkeiten


http://wildbee.ch/

Webseite der NGO wildBee.ch, die sich für den Schutz von Wildbienen in der Schweiz einsetzt. Hier erhalten Sie viel Information zu Schutzmaßnahmen für Bienen. Besonders hervorzuheben ist das Merkblatt Erdnistende Wildbienen (56 Seiten) unter https://ebooks.wildbee.ch/erdnister/#p=1 (Online Buch mit sehr umfassender Info zur Verbesserung der Situation von boden-nistenden Wildbienen im häuslichen Bereich)


http://144.41.33.58/4DAction/W_Init/BWPKBW_index_de.shtml

Bienenweidepflanzenkatalog des Landes Baden-Württemberg. Der Fokus liegt hier auf Honigbienen. Aufgeführt sind Pflanzen, die Nahrung für Bienen bereitstellen. Die Nektar- und Pollenwerte beziehen sich auf die Honigbiene. Für Wildbienen sind diese nicht immer geeignet, um die Attraktivität der Pflanzenart zu bewerten.

Praktisch ist insbesondere, dass man die Pflanzen nach verschiedenen Kriterien filtern kann, z.B. nach Biotoptyp und Blühzeitpunkt. Man kann sich den Katalog auch als pdf herunterladen.

Die Seite stellt außerdem unter “konkrete Maßnahmen” mögliche Maßnahmen zum Bienen- und Insektenschutz für verschiedene Nutzergruppen dar, z.B. für verschiedene Formen der Landwirtschaft, für Förster, Unternehmen oder Hobbygärtner.


http://www.rieger-hofmann.de/index.php?id=32

https://www.syringa-pflanzen.de/blumenwiesen-saatgut.html?produktart=335W_Init/

Hier können Sie Saatgut für bienenfreundliche Blühstrukturen kaufen (dafür sollte bestenfalls gebietsheimisches Saatgut verwendet werden): 

 

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