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Leitung:

Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein
Tel: +49 (0)761 203-67770

alexandra.kleinatnature.uni-freiburg.de


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ilona.winkleratnature.uni-freiburg.de


Anschrift:

Professur für Naturschutz
& Landschaftsökologie
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tennenbacher Str. 4
D-79106 Freiburg

 

 

 

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Forschung an der Professur für Naturschutz und Landschaftsökologie

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Die Forschungsschwerpunkte der Professur für Naturschutz und Landschaftsökologie umfassen Biodiversität und Ökosystemfunktionen, die durch Makroorganismen wie Bienen, Wespen, Ameisen oder Schnecken, aber auch durch Kleinsäuger und Vögel gesteuert werden. Beispiele für diese Beziehungen sind die Bestäubung, Herbivorie, Samenausbreitung, Samenfraß und die natürliche Kontrolle von Insektenpopulationen (z. B. durch Parasitierung).

Wir haben das Ziel, die Auswirkungen von Umweltfaktoren auf diese Makroorganismen zu verstehen und erforschen, wie sich etwa die Anwendung von Pestiziden, der Landnutzungs- und Klimawandel auf die Beziehungen zwischen Biodiversität und Ökosystemfunktionen auswirkt.

Dabei werden auch Maßnahmen untersucht, die zur Verbesserung der Biodiversität und zum Schutz von Nutzinsekten in Agrarlandschaften und Wäldern beitragen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Beobachtung und Analyse von Heckenstrukturen, Saatmischungen für Blühstreifen, Agrar-Mischkulturen, verschiedenen Mahd-Systemen oder der Bedeutung von Totholz in Waldökosystemen.

Trophische Interaktionsnetzwerke können durch das Management beeinflusst werden und die Beziehung zwischen Biodiversität und Ökosystemfunktionen kann sich ändern. Wie sich diese Veränderungen auf das menschliche Wohlbefinden auswirken, führen zu wichtigen Fragen bei unserer Forschung.

Wir führen Experimente im Labor und im Gewächshaus, im Halbfreiland und Freiland (Gärten, Felder und Waldstücke) durch. Dies sowohl in weiträumigen Kulturlandschaften in der Umgebung von Freiburg wie auch in globalen Dimensionen.

Wir beschreiben Lebensgemeinschaften von Insekten, Vögeln und Kleinsäugern und untersuchen deren Populationsdynamiken der freien Landschaft mithilfe von GIS-basierten Landschaftsvermessungen und DNA-Metabarcoding. Darüber hinaus führen wir auch chemischen Analysen an den von verschiedenen Insekten verwendeten Ressourcen durch. Mit der Hilfe von morphologischen und chemischen Analysen identifizieren wir die Auswirkungen von Umweltveränderungen, um die Bedeutung von Insekten für die Stabilität von Ökosystemen zu verstehen.

Schwerpunkte im Bereich des Naturschutzes sind die Entwicklung transdisziplinärer und ganzheitlicher Konzepte. Wir integrieren Stakeholder aus dem Naturschutz, der Landwirtschaft, der Industrie und der Gesellschaft, um die unterschiedlichen Ansichten zu verstehen, um die wissenschaftlichen Ziele unserer Projekte zu formulieren und wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischem Wissen auszutauschen. Die Projektentwicklung, -analyse und -bewertung umfasst auch eine enge Kooperation mit sozialwissenschaftlichen Disziplinen.

Wir unterstützen Citizen Science Projekte unter anderem bei der gemeinsamen Datenerhebung und  -analyse, so auch für das landesweite Monitoring von solitären Bienen und Wespen. Darüber hinaus stellen wir auch aktuelle Informationsflyer für den gezielten Wissenstransfer bereit.

 

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