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Phänotypische Plastizität und Verhaltensplastizität

Phänotypische Plastizität und Verhaltensplastizität

in Samenausbreitungs-Interaktionen  

 

Konzept des experimentellen Aufbaus: 

A zeigt die Trockenbehandlung (rot) und Kontrolle (blau) für Rotklee Samen um phenotypische Plastizität hervorzurufen.

B zeigt die Samen für Merkmalsmessungen von Samen.

C zeigt das Split-Plot Design für die Mikrokosmos Experimente.

 

Bearbeitung:

Dr. Gesine Pufal

MSc. Carl Skarbek

Dr. Damaris Zurelll (Swiss Federal Research Institute WSL)

Prof. Katriona Shea (Penn State University)

Laufzeit:

April 2017 - September 2017

Finanzierung:

Research Innovation Fund Universität Freiburg

 

Pflanzen des selben Genotyps können auf plötzliche Umweltveränderungen reagieren, in dem sie phänotypische Merkmale verändern. Während die Veränderung von physiologischen und architektonischen Merkmalen relativ gut untersucht ist, weiß man wenig über phänotypische Plastizität von Samenausbreitungsmerkmalen. Diese und deren Interaktionen mit Verhaltensplastizität von Samenausbreitern sind höchstwahrscheinlich entscheidend um Populationsreaktionen auf den globalen Wandel vorherzusagen. Ich werde diese Interaktion in einem Modell System mit Rotklee Samen (Trifolium pratense) und Nacktschnecken als Ausbreiter (Arion rufus und A. lusitanicus) unter Trockenheits- und Kontrollbedingungen untersuchen. Samen können auf Trockenheitsstress mit unterschiedlicher Testadicke reagieren, was bestimmt, ob sie von Nacktschnecken ausgebreitet oder gefressen werden. Nacktschnecken zeigen unter Trockenheitsstress geringere Aktivität. Durch die Beobachtung von Samenfrass, Verbleib im Verdauungssystem der Nacktschnecken und Ausbreitungsdistanz kann ich testen, wie sich phänotypische und Verhaltensplastizität bei verschiedenen Trockenheits-Szenarien auf die Samenausbreitungsdistanz und -rate in meinem Modell System auswirken.

 

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