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Professur für Naturschutz
& Landschaftsökologie
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
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D-79106 Freiburg

 

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Jena Experiment

Oberirdische Pflanzen-Insekten Interaktionsnetze und

assoziierte Prozesse entlang eines Pflanzendiversitätsgradienten

 

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Bearbeitung:

Prof. Alexandra-Maria Klein (Univ. Freiburg)

PhD student Jan-Hendrik Dudenhöffer

 

Laufzeit:

Juni 2013 - Mai 2016 (sp1)

Synthese Projekte Laufzeit:

2016 - 2018
sp5 (Consumer community structure and stability)

sp7 (Context-dependence of biodiversity effects and real-world perspective)

Finanzierung:

DFG Projekt

 

 

In diesem Projekt soll aufgezeigt und untersucht werden, wie Pflanzendiversität die Interaktionen höherer Ordnung mit der oberirdischen Tiergemeinschaft beeinflusst. Da Biodiversität mehr ist als nur die reine Anzahl der Arten in einem Ökosystem, sondern weitere Dimensionen wie die funktionelle Zusammensetzung der Gemeinschaften beinhaltet,  wird das Projekt im 2010 etablierten "Trait-Based-Experiment" (TBE) im Rahmen des "Jena-Experiments" durchgeführt. Im TBE wurde nicht nur die Zahl der Arten, sondern auch die funktionelle Zusammensetzung der Pflanzengemeinschaften im Hinblick auf ökophysiologische Merkmale der räumlichen und zeitlichen Ressourcennutzung  manipuliert.

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Wir gehen davon aus, dass die potentiellen Effekte der verschiedenen Ebenen von Arten-  und funktioneller Diversität sich durch das Ökosystem in höhere trophische Ebenen ausbreiten und deren Wechselwirkungen mit der Pflanzengemeinschaft beeinflussen.

Im Einzelnen konzentrieren wir uns auf von Insekten vermittelte oberirdische Ökosystemprozesse, wie Bestäubung und Samenprädation, die direkt mit der Pflanzenreproduktion verknüpft sind. Der Erfolg generativer Pflanzenreproduktion kann als Ergebnis einer Abfolge von mutualistischen und antagonistischen Wechselwirkungen mit den jeweilig assoziierten Tieren angesehen werden. In diesem Zusammenhang betrachten wir drei wichtige Meilensteine dieses Prozesses: Die erfolgreiche Bestäubung der Pflanze, die Entwicklung der Samen an der Pflanze und die Ausbreitung der reifen Samen. In jeder Phase dieser reproduktiven Sequenz  wirken Pflanzen-Tier Interaktionen und können das endgültige Ergebnis stark beeinflussen.

 

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